Buchführungssysteme

von JobFit-Projektredaktion | 17. Jan. 2013 | Kommentare deaktiviert für Buchführungssysteme

Bei Buchführungssystemen unterscheidet man zwischen der einfachen Buchführung (Einnahmen-Überschuss-Rechnung), der doppelte Buchführung und kameralistische Buchführung.

Die einfache Buchführung wird üblicherweise in Kleinstbetrieben und bei Nichtkaufleuten,wie Ärzten oder Anwälten angewendet. Dabei werden die Geschäftsvorfälle in zeitlicher Abfolge in verschiedene Bücher (Kassenbuch, Wareneingangsbuch) eingetragen und der Gewinn oder Verlust wird durch Gegenüberstellung von tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben des Geschäftsjahres ermittelt. Man spricht auch von der Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Die heute in der Praxis gebräuchliche, auch durch EDV unterstützte doppelte Buchführung. Dabei wird jeder Geschäftsvorfall doppelt, also auf mindestens zwei Konten erfasst; Beispiel: Eine Maschine wird durch Überweisung gekauft, der Unternehmer „bucht“ dieses auf den Konten Maschinen als Zugang und auf dem Konto Bank als Minderung. Der Erfolg (Gewinn oder Verlust) wird hier sowohl über die Bilanz (durch Kapitalvergleich) als auch durch die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ermittelt. 3) Die kameralistische Buchführung ist die Behördenbuchführung, die nur die Einnahmen- und Ausgabenrechnung umfasst.

 

Quelle:
Das Lexikon der Wirtschaft. Grundlegendes Wissen von A bis Z.

Bonn, Aktualisierte Auflage 2009: Bibliographisches Institut AG, Mannheim 2009.
Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2009.


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