Wettbewerbsbeitrag: Mein Weg zur Arbeit

von Projektredaktion | 25. Sep. 2013 | 1 Kommentar

SchwZ_jobfit_Wettbewerb

Noch mehr Punkte sammeln konntet ihr mit folgender Aufgabe, die sich um das Thema „Mein Weg zur Arbeit“ drehte:

(Be)schreibt uns, wie ihr jeden Morgen zu eurem Ausbildungsplatz kommt, was ihr auf dem Weg schon erlebt habt, wen ihr dabei trefft …

Wir waren gespannt auf eure Antworten, jede ist 8 Punkte wert.



 

Mit dem Motorrad zur Arbeit

Mein Weg zur Arbeit beginnt morgens um 7.30 Uhr, wenn ich mit meinem Motorrad von mir Zuhause losfahre. Dann bin ich so gegen 7.50 Uhr in meinem Ausbildungsbetrieb. Allerdings stehe ich im Winter vor dem Problem, dass ich (da ich noch nicht 18 bin) kein Auto fahren darf und somit meine Eltern fragen muss.

Weil ich mit dem Motorrad fahre, ist es ein schöner und ruhiger Weg zur Arbeit. Das Spektakulärste, was ich erlebt habe, war, als die Polizei zu einer Einsatzfahrt mit Blaulicht an mir vorbeigefahren ist.

Dominik Bergmann
Auszubildender bei MSR Technologies GmbH

 

Mit der Bahn

Da sich der Hauptsitz von Schwäbisch Media in Ravensburg befindet, muss ich jeden Morgen von Niederhofen nach Ravensburg kommen.
 Hauptsächlich lege ich die Strecke von circa 45 km jeden Morgen mit dem Zug zurück, der in Leutkirch abfährt. Nach Leutkirch komme ich mit meinem Auto. 
Da nicht nur ich, sondern auch viele andere Kollegen aus verschiedenen Abteilungen diese Möglichkeit nutzen, ist die Zugfahrt nur sehr selten langweilig. Vertreten sind hierbei unter anderem die Abteilung Marketing und Vertrieb, das Finanz- und Rechnungswesen, der Betriebsrat und die Anzeigenabteilung. 
Bei einem Abteilungswechsel kommt es daher also nicht selten vor, dass ich auf ein bereits bekanntes Gesicht stoße. 
Natürlich sorgt die Deutsche Bahn auch dafür, dass immer wieder Aufregung entsteht. Von Verspätungen morgens wie abends, längeren Aufenthalte in Aulendorf, Schienenersatzverkehr bis hin zu kompletten Zugausfällen haben wir schon alles erlebt und gemeinsam überstanden :).

Von Natalie Koschmieder

Auszubildende bei Schwäbisch Media

 

Mein Weg zur Arbeit

Zur Arbeit fahre ich morgens meist mit dem Bus, hin und wieder jedoch auch mit meinem Vater im Auto. Im Bus treffe ich meine Freunde, die auf dem Weg in die Schule sind. Mit denen kann ich mich dann über die neusten Themen austauschen, die am Tag zuvor passiert sind. Passiert ist mir auf meiner Fahrt bis jetzt noch nichts Außergewöhnliches, außer dass sich einmal ein Mädchen neben mir übergeben hat, diese ist dann aus dem Bus gegangen und der ist einfach weitergefahren.

Christine Jeske
Auszubildende, Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG

 

Mein Weg zur Arbeit

Eigentlich befindet sich meine WG nur circa drei Minuten von meinem 
Ausbildungsplatz, der Kreissparkasse Ravensburg, entfernt. Allerdings muss 
man es erstmal meistern, aus dem Haus herauszukommen, ohne sich den Kopf 
anzuschlagen. Meine WG wird auch liebevoll die „Hobbit-WG“ genannt. Mit 
meinen 1,87 bin ich da schon wie Gandalf im Auenland. Wie dem auch sei, 
wenn man sich erst einmal rausgekämpft hat, ist der restliche Weg eigentlich 
sehr beschaulich. Man kommt vorbei an schönen Cafés, welche allerdings 
morgens nur von Vögeln besetzt sind, einem Bäcker und natürlich an einer 
Ampel. Um ehrlich zu sein, ist diese Ampel einer meiner Lieblinge auf 
meinem Weg, immer wenn ich komme, ist sie grün. Grün wie das Auenland.

Daniel Heydt
Auszubildender, Kreissparkasse Ravensburg

 

Mein Weg zur Arbeit

Wenn ich um circa 07.00 Uhr arbeiten muss, fahre ich mit dem Bus zum Arbeiten. Gegen 06.30 Uhr morgens verlasse ich das Haus und laufe zu der nächstgelegenen Bushaltestelle. Dort angekommen treffe ich erst einmal ein paar Freunde, die ebenfalls mit dem Bus beziehungsweise mit dem Zug zur Arbeit oder in die Schule fahren müssen. Meistens plaudern wir so lange, dass wir fast unsere Busse verpassen. Manchmal Rauchen wir auch eine Zigarette, je nachdem, wie viel Zeit noch bleibt. Ist mein Bus dann da, muss ich mir fast immer einen Sitzplatz erkämpfen. Sind alle Schüler im Bus, fährt der Bus los und sammelt noch weitere Schüler auf der Fahrt zum Westbahnhof ein. Angekommen am Westbahnhof muss ich in den Bus nach Untersulmetingen wechseln, da der erste Bus nicht direkt dort hinfährt. 
Meistens hat der Bus etwas Verspätung, weil so viele Schüler und Arbeitnehmer um die gleiche Uhrzeit fahren. Fährt mein Bus nach Untersulmetingen endlich los, dauert es noch circa 7 Minuten, bis ich an der ersten Haltestelle aussteigen muss. Nach dem Aussteigen habe ich noch einen fünfminütigen Fußweg vor mir. Dieser ist relativ unspektakulär. Manchmal begegnen mir Leute, die gerade von ihrer Nachtschicht nach Hause laufen oder andere, die mit ihrem Fahrrad an mir vorbeirasen. Eher selten treffe ich Arbeitskollegen oder Kollegen von naheliegenden Betrieben. Sobald ich meinen Fußweg zurückgelegt habe, muss ich nur noch das Firmengelände überqueren und mich einstempeln. Kurz darauf beginnt dann mein Arbeitstag.

Fängt mein Arbeitstag schon um 06.00 Uhr an, fahre ich meistens mit meinem Auto, da dies schneller geht und bequemer ist. Auf meinem Weg zur Arbeit durchquere ich die Innenstadt von Laupheim. Meistens ist es ruhig und es ist wenig auf den Straßen los. Manchmal sehe ich ältere Menschen, die gerade mit ihren Hunden spazieren laufen oder wahrscheinlich zum Bäcker gehen, oder auch Angestellte von verschiedenen Einkaufsketten, die kurz vor der Eröffnung noch schnell Reinigungsmaßnahmen oder Ähnliches vornehmen. Verlasse ich die Stadt dann und fahre Richtung Untersulmetingen, sehe ich nur wenige bis gar keine Autos. Entlang des Westbahnhofs sehe ich dann wieder mehr Menschen und den ersten Zug, der in diesem Moment gerade Richtung Ulm fährt. Wenn meine Mutter mir kein Frühstücks- und Mittagessen macht und der Bäcker in Untersulmetingen schon offen hat, dann fahre ich vor dem Arbeiten noch dort vorbei und hole mir eine Butterbrezel, einen belegten Wecken oder ein süßes Stückchen. Nach dem Einkaufen fahre ich auf direktem Wege zu meiner Firma und parke auf dem Mitarbeiterparkplatz. Beim Aussteigen treffe ich meistens noch einige Kollegen, die gerade zum Arbeiten gehen oder vom Arbeiten kommen, Fahrradfahrer, die meinen Weg kreuzen oder LKWs, die gerade Ware bei uns oder der gegenüberliegenden Firma anliefern. Ab dort verläuft mein Weg genauso, wie wenn ich mit dem Bus zum Arbeiten fahre.

Alisa Roloff
Auszubildende, MSR Technologies GmbH

 

Mein Weg zur Arbeit

Mein Ausbildungsbetrieb Schwäbisch Media hat seinen Hauptsitz in Ravensburg. Da ich im Moment in Ravensburg eingesetzt bin, muss ich täglich von meinem Wohnort dorthin gelangen. Dies mache ich wie beschrieben: Von Haidgau, meinem Wohnort – das ist ein kleiner Ort zwischen Bad Wurzach und Bad Waldsee – fahre ich jeden Tag mit meinem Auto nach Ravensburg. Auf dem Weg zu meiner Arbeitsstelle passiert nichts Spannendes außer einem kleinen Halt an der Tankstelle, das ist dann aber auch schon das Aufregendste. Bei den Spritpreisen wird es mir zwar kurz schwindlig, aber dann kann ich meine Fahrt auch schon wieder fortsetzen. Die Strecke von Haidgau nach Ravensburg beträgt einfach 25 km. Das heißt, dass ich etwa 25 Minuten unterwegs bin. Wenn ich dann über die B30 in Ravensburg angekommen bin, suche ich in einem nahegelegenen Parkhaus einen Parkplatz – wo ich immer fündig werde. Nach einer ruhigen Fahrt kann ich dann in den Arbeitstag starten.

Katharina Aßfalg
Auszubildende bei Schwäbisch Media

 

Mein Weg zur Arbeit

Morgens um fünf Uhr klingelt mein Wecker. Ich wünschte, ich wäre ein Morgenmensch und könnte ausgeschlafen aus den Federn springen, voller Tatendrang Frühstück zubereiten und dabei die Tageszeitung lesen. Leider bin ich der Morgenmuffel schlechthin, bin in der Früh eher wenig ansprechbar und brauche mindestens zwanzig Minuten, bis ich mich dazu aufraffen kann, schwerfällig aus meinem gemütlichen Bett zu steigen. Aus diesem Grund muss ich immer zum Bus hetzen, da Zeitmanagement wohl leider nicht auf meiner Talentliste steht.

Mir gefällt Busfahren im Morgengrauen. Die meisten Leute sind noch schlaftrunken und still; ich kann also ungestört meiner Musik lauschen und verträumt aus dem Fenster blicken. Ohne meine Kopfhörer verlasse ich selten das Haus. Es gibt einen Grund, wieso die meisten Leute gern Musik hören, wenn sie allein unterwegs sind: Niemand ist gern allein. Allein unterwegs zu sein wirkt einsam. Um dieser Einsamkeit entgegen zu wirken, schaltest du ein Lied deiner Lieblingsband an, die nur für dich singt. Es ist wie ein Privatkonzert. Wenn du noch die Live-Version des Liedes hast, kannst du dich in die feiernde Menge versetzen und dich vom tristen Treiben der Stadt wegdenken. Voilà.

Nach einer kurzen Viertelstunde bin ich am Bahnhof angekommen, kaufe mir schnell beim Bäcker etwas für die Mittagspause und einen Kaffee für die Zugfahrt. Vor einigen Monaten wurde ich am Bahnsteig von einem jungen Herren angesprochen, der vermutlich leicht alkoholisiert war und eine offene Bierflasche in der Hand hatte. Ich bin normalerweise wirklich offen und kontaktfreudig, aber wenn man mich um sechs Uhr morgens mit einer dezenten Alkoholfahne von der Seite anlallt, bin ich eher einsilbig als gesprächig. Ich bin trotzdem eine höfliche Person, lächele nett und antworte demjenigen, zeige aber kein übermäßiges Interesse. Der Morgen ist für mich sowieso keine gute Zeit für Unterhaltungen. Ich höre lieber meinen Lieblingssängern zu, wie sie in ihren Songtexten über das Leben philosophieren, anstatt irgendwelchen Leuten, die nicht besonders geistreich wissen wollen, „ob ich öfter hier bin“.

Ich möchte auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich arrogant bin und keine Lust habe, mich mit Leuten zu unterhalten, weil ich mich für etwas Besseres halte. Man muss nur nicht ständig sein komplettes Leben wildfremden Menschen präsentieren, oder? Man braucht auch mal Zeit für sich. Und meine Zeit ist eben dann, wenn ich zur Arbeit fahre. Frühmorgens kann ich meine Gedanken besser sortieren, mich darauf einstellen, was der Tag noch so bringt und einfach vor mich hinstarren. Außerdem bin ich Frühmorgens vor allem eins: müde. Und glaubt mir, wenn ich müde bin, bringe ich keine zwei vollständigen Sätze raus. An dieser Stelle ein dickes Entschuldigung an alle, die je versucht haben, mit mir in aller Herrgottsfrühe zu kommunizieren. Es ist nichts Persönliches.

Meine kleine Reise zur Arbeit ist also nicht sonderlich abenteuerlich oder aufregend, aber irgendwie angenehm. Ich sitze gerne im Zug, lasse die Landschaft an mir vorbei ziehen und hänge meinen Gedanken nach. Ich träume vor mich hin, lese, wenn ich motiviert bin, mein aktuelles Buch weiter, klappe nach zwei Seiten meist wieder zu, weil ich zu müde bin, um zu lesen und starre weiter aus dem Fenster. Klingt langweilig, ist aber ein willkommener Kontrast zum schnelllebigen Lebensstil heutzutage.

Nachdem ich die zwanzigminütige Zugfahrt also hinter mir habe, laufe ich noch kurz einen Feldweg entlang, bis ich meine Ausbildungsstätte erreicht habe. Morgens, wenn es noch nicht komplett hell ist, wirkt die Strecke leicht einschüchternd. Ich bin sowieso leicht paranoid, sodass ich mich alle zehn Meter umdrehen muss, um mich zu vergewissern, dass kein Serienmörder mich gerade mit einer Axt verfolgt.

Meine kleine Odyssee wirkt auf andere Leute anstrengend und zeitaufwendig, aber ich habe mich an die eineinhalb Stunden gewöhnt, die ich insgesamt unterwegs bin. Natürlich könnte ich auch mit dem Auto zur Arbeit fahren und nur eine halbe Stunde unterwegs sein, aber, ehrlich gesagt, ist mir das mit dem Berufsverkehr zu stressig. Ich rege mich hinter dem Steuer nur unnötig über die anderen Autofahrer auf und frage mich, wieso sie zu langsam sind, zu dicht auffahren, inkompetent sind und so weiter. Da benutze ich lieber die öffentlichen Verkehrsmittel, trinke gemütlich meinen Kaffee, lausche meiner geliebten Musik und lasse mich einfach treiben. Ist sowieso viel umweltfreundlicher.

Thuy Vu
Auszubildender bei MSR Technologies GmbH

 

Mein Weg zur Arbeit

Jeden Morgen fahre ich mit dem Bus zur Arbeit. Die Busverbindung zwischen Baindt (meinem Wohnort) und Ravensburg ist gut und im Vergleich zum Auto eine günstige Alternative, da man als Azubi noch eine Schülermonatskarte bekommt. Außerdem muss ich mir morgens keine Gedanken über die lästige Parkplatzsuche machen und nur wenige Minuten von der Bushaltestelle „Ravensburg Bahnhof“ zum Hauptsitz von Schwäbisch Media laufen.

Manchmal gründen wir (drei Azubis von Schwäbisch Media) eine Fahrgemeinschaft und fahren morgens gemeinsam zur Arbeit. Das machen wir ebenfalls, wenn wir nach München zur Berufsschule müssen.

Franziska Eble
Auszubildende Schwäbisch Media

 

Mein Weg zur Arbeit

Als erstes gehe ich aus dem Haus. Dann laufe ich zu meinem Auto, setzte mich ins Auto und mach als erstes das Radio auf voller Lautstärke an. Dann fahre ich los. Als erstes fahre ich durch mein Dorf und dann bin ich auf der Landstraße. Dort fahre ich erst einmal ein paar Kilometer entlang. Dann biege ich nach rechts ab und fahre durch einen großen Wald. Dort können dir viele Tiere entgegenkommen. Ich habe zum Beispiel schon mehrere Hirsche gesehen. Nach dem langen Waldstück kommt man auf eine große ausgebaute Straße, die sehr stark befahren ist. Dort sieht man immer wieder Kumpel, die auch zur Arbeit fahren. Im Zielort angekommen sieht man bereits einige Kunden, die bestimmt noch heute in die Bank kommen werden. Aus dem Auto ausgestiegen laufe ich in die Bank, mache die Tür auf und schon bin ich an meinem Arbeitsplatz.

Jonas Spöttle
Auszubildender, Kreissparkasse Ravensburg

 

1 Kommentar

 
von Daniel Heydt | 27 Sep 2013 um 15:23

Jonas hatte die beste Geschichte 😀