Wettbewerbsbeitrag: Rituale bei der Arbeit

von JobFit-Projektredaktion | 6. Nov. 2013 | 1 Kommentar

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Punkte sammeln konntet ihr aktuell mit folgender Aufgabe, die sich um das Thema „Rituale bei der Arbeit“ drehte: Wir waren gespannt auf eure Antworten, die meisten waren die kompletten 8 Punkte wert.




 

Die Macht der Gewohnheit

Mein Tag beginnt mit der Suche nach einem Parkplatz, der möglichst nahe an meiner Arbeitsstelle liegt. Wenn dieser dann gefunden ist, laufe ich durch die noch fast menschenleere Wangener Altstadt. Außer den Bäckereien und dem Gemüsehändler, der immer um kurz vor 8 Uhr seine Waren ausbreitet, sind die meisten Geschäfte noch geschlossen. Nichtsdestotrotz schaue ich gerne in die noch dunklen Schaufenster. Kurz vor Erreichen der Filiale hole ich aus meinem Mantel meinen elektronischen Schlüssel heraus und mit dem Piepen der Türe beginnt mein Arbeitstag, wie jeden Morgen, pünktlich um 8:00 Uhr.

Fabian Hengeler
Auszubildender bei der Sparkasse Ravensburg

 

Aufgrund der unterschiedlichen Abteilungen, die wir während unserer Ausbildung durchlaufen, gestaltet sich jeder Arbeitstag sehr abwechslungsreich und unterschiedlich.
Weshalb ich bei der Arbeit eigentlich nur ein Ritual habe – und zwar wenn ich morgens ins Büro komme.
Wenn ich morgens in meine Abteilung bzw. an meinen Arbeitsplatz komme schalte ich als erstes meinen Rechner an. 
Während dieser dann hochfährt, hole ich mir bei unseren Pauseninseln ein Glas und eine Tasse. Bis ich dann wieder an meinem Platz bin kann ich mich meist auch schon an meinem PC anmelden. Nach einer – manchmal kurzen und manchmal längeren – Wartezeit kann ich mich nun einstempeln, meine Arbeitsmaterialien herrichten und alle Programme hochfahren, die ich in der jeweiligen Abteilung brauche und benutze. Wenn ich mir dann noch einen Kaffee gemacht habe, kann der Tag auch schon starten.

Natalie Koschmieder
Auszubildende bei Schwäbisch Media

 

Nachdem ich meinen PC hochgefahren habe, checke ich erst einmal meine Emails. Sind die Emails beantwortet, hole ich mir einen Kaffee aus der Küche und bereite im gleichen Zug noch die Besuchszimmer auf den Kundenbesuch vor. Ist dieser Teil meiner täglichen Aufgaben erfüllt, bearbeite ich abteilungsbezogene Aufgaben, wie z. B. Rechnungen drucken und frankieren, Angebote vergleichen, Bestellungen schreiben, Auswertungen erstellen usw.
Mein Arbeitstag enthält zwei Pausen, zum einen die Frühstückspause, zum anderen die Mittagspause.
In beiden Pausen esse ich meistens meine Vesper und lese etwas oder setze mich bei gutem Wetter mit meiner Mitauszubildenden an die Sonne auf unserer Terrasse vor der Kantine.
Habe ich kurzzeitig keine Arbeit schreibe ich meine Ausbildungsnachweise oder lerne für die Schule.
Ist mein Arbeitstag dann vorüber, bringe ich unsere Post in die Post Box, damit sie am gleichen Tag noch versendet werden kann.

Alisa Roloff
Auszubildende bei MSR Technologies GmbH

 

Ohne Kaffee kann ich morgens nicht denken. Ich brauche erst einmal Koffein, bevor ich anfangen kann zu arbeiten. In der Frühstückspause klicke ich mich durch verschiedene Online-Nachrichtendienste, lese was gerade im Weltgeschehen vor sich geht und frühstücke nebenbei ein wenig. Noch vor der Mittagspause habe ich meistens noch einen weiteren Kaffee getrunken. In der Mittagspause setze ich mich mit meiner Azubi-Kollegin in die Kantine; bei schönem Wetter setzen wir uns nach draußen und genießen die frische Luft.

Thuy Vu
Auszubildender bei MSR Technologies GmbH

 

Während der PC am Morgen langsam hochfährt gönne ich mir eine Tasse Kaffee mit Milch und Zucker. Am Platz wieder angekommen und mit einem arbeitsbereitem Rechner öffne ich immer zuerst das Postfach und lese neue E-Mails, wenn möglich werden sie gleich bearbeitet. Ein weiteres Ritual ist das gemeinsame Treffen zum Mittag mit den anderen Azubis aus dem Verlag, um 13.30 unten am Empfang. Was ebenfalls zur Tradition geworden ist, sind die langen Diskussionen darüber, wohin man zu Tisch gehen möchte. Ebenso ist es ein Ritual geworden, gegen Feierabend eine kurze Notiz darüber zu machen was ich heute getan habe. Dies ist sehr hilfreich beim Schreiben der Wochenberichte für die Ausbildung. Zu guter Letzt, bevor ich den PC dann runter fahre und den Zug nach Hause nehme, bringe ich noch meine benutzte Tasse weg und stelle diese in die Spülmaschine.
Weitere Rituale während meiner Arbeitszeit gibt es eigentlich nicht, da man sich oftmals auf die gegebenen Situationen und Erfordernisse an einem Tag einstellen muss.

Melissa Veeser
Auszubildende bei Schwäbisch Media

 

Ich fahre jeden Morgen um dieselbe Uhrzeit mit dem Bus zur Arbeit. Schon während der Busfahrt höre ich immer denselben Radiosender. Am Arbeitsplatz angekommen, stelle ich jedes mal meine Tasche auf dem Tisch ab, bevor ich meine Jacke auf dem Bügel der Garderobe aufhänge. Danach schalte ich sämtliche PCs und Zählmaschinen an. Jetzt bin ich bereit für den morgendlichen Gang zur Kaffeemaschine. Ich öffne ein Fenster und setzte mich mit meinem großen Pott Kaffee an meinen Arbeitsplatz und informiere mich am Computer über die neuesten Nachrichten. Jetzt kann der Arbeitstag beginnen!

Anna Freitag
Auszubildende bei Sparkasse Ravensburg

 

Wenn ich in die Filiale komme, beginnt mein Morgen mit dem Einschalten aller elektronischen Geräte, wie z. B. Computer und Drucker. Diese kleine Tat erfreut meine Kollegen zumeist sehr, da sie Ihnen das lästige Warten während des Hochfahrens erspart.
Inzwischen hole ich mir ein Glas und melde dann alle benötigten Programme an, prüfe die Kassenbestände und checke meine geschäftlichen E-Mails.
Zu den wichtigsten Ritualen gehört selbstverständlich auch der Blick in meinen Terminkalender, der mich an Schulungen, Lehrgespräche und weitere wichtige Termine erinnert. Anschließend informiert mich das Intranet über Aktualisierungen, d. h. ich erkundige mich über anstehende betriebliche Veranstaltungen oder aktuelle Meldungen und über neue gesetzliche Richtlinien.
Und sobald es etwas Leerlauf gibt, widme ich mich der Website der Schwäbischen Zeitung, um auf dem Laufenden zu bleiben und um mit den Kunden – die oftmals Zeitungsberichte erwähnen – darüber sprechen und debattieren zu können.

Marina Mischin
Auszubildende bei Sparkasse Ravensburg

 

Mein Arbeitstag beginnt mit dem Stempeln zum Arbeitsbeginn. Anschließend begebe ich mich in das Büro der Abteilung, in der ich momentan arbeite. Dort entledige ich mich meiner Motorradkleidung, schalte den Computer an und stelle mein mitgebrachtes Getränk auf den Tisch. Daraufhin lese und beantworte ich meine empfangenen E-Mails. Zur Vesper- und Mittagspause lese ich dann Zeitung. Bevor ich gehe beginne ich damit, dass ich meinen Arbeitsplatz aufräume. Dann packe ich meine Sachen in meinen Rucksack und ziehe meine Motorradkleidung an. Der Tag endet damit, dass ich zum Arbeitsende wieder stemple.

Dominik Bergmann
Auszubildender bei MSR Technologies GmbH

 

Als erstes öffne ich die Türe zur Geschäftsstelle und mache die Kaffeemaschine an. In der Frühe brauche ich als erstes einen Kaffee. Dann mache ich meinen PC und den Drucker an und melde mich an. Nun ist der Kaffee bereits fertig. Das ist natürlich eine super Sache. Ich trinke eine Tasse und sitze an meinen Arbeitsplatz. Der PC ist bereits hochgefahren und nun kann ich alle Programme anmelden. Bevor die Geschäftsstelle öffnet werden noch alle wichtigen Dinge geprüft und dann werden die Türen geöffnet. In der Mittagspause lese ich dann noch die Zeitung um auf dem Laufenden zu bleiben.

Jonas Spöttle
Auszubildender bei Sparkasse Ravensburg

 

Meine täglichen Rituale bei der Arbeit sind einerseits arbeitsspezifisch geprägt und andererseits hängen Sie von meiner allgemeinen Lebensweise ab. Wenn ich morgens im Büro eintreffe schalte ich den PC an und nehme meine zuvor erstellte To-Do-Liste zur Hand. Diese Übersicht stimme ich mit meiner Ausbildungsleiterin ab und gegebenenfalls aktualisieren oder erweitern wir sie. Danach bearbeite ich meine neuen E-Mails. Das sind die ersten zwei Rituale um erfolgreich in den Tag zu starten. In der Mittagszeit habe ich mir einen Gang zum Bäcker zur Gewohnheit gemacht. Hier bin ich insgesamt ca. 30 Minuten unterwegs, an der frischen Luft und kann mich bewegen. Auf diese Weise beginnt der zweite Tagesabschnitt nach meiner Erfahrung am besten. Weitere Rituale sind meiner Lebensweise geschuldet. Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio und ernähre mich deshalb nach einem selbsterstellten Ernährungsplan. Dies bedeutet ich habe zeitlich festgeschriebene Mahlzeiten, um für mein Training genug Energie zu bekommen. Das spiegelt sich im ritualisierten „10.30Uhr-Apfel“ oder in gewohnter „15.30Uhr -Banane“ wieder. Hierbei gehört es auch zur Routine, kurz vor dem Verlassen des Büros und dem darauffolgenden Gang ins Studio einen Müsliriegel zu mir zu nehmen.

Florian Fiedler
Auszubildender bei ALIUD PHARMA GmbH

 

Das erste was ich täglich morgens bei der Arbeit mache ist Spiegel kontrollieren.

Valeria Veber
Auszubildende bei Kugler mens fashion

 

Ich beginne meinen täglichen Arbeitstag gegen 8 Uhr mit dem Erfassung meiner Arbeitszeit und dem Auffüllen meiner Wasserkaraffe. Im Anschluss daran schaue ich in meinem E-Mail-Postfach, welche Nachrichten abzuarbeiten sind. Sind die E-Mails eingegangen, so werde ich meinen Tagesplan anschauen und beginnen, ihn abzuarbeiten. So, nun beginnt die Arbeit.

Aktuell bin ich in der Anzeigenabteilung und es ist viel los, aufgrund der Südfinder Auktion. Jetzt heißt es: erfassen bis die Tasten rauchen. Aufgrund einer Urlaubsvertretung bin ich auch für die Post in der Abteilung zuständig, sprich: Der tägliche Postverkehr wird von mir in die Poststelle gebracht und die eingehenden Briefe und Rechnungen von dort abgeholt. Ist dies erledigt, kommen noch Angebote für Anzeigen rein, die berechnet werden müssen. Gegen halb eins steht die Mittagspause an. Hierbei treffen wir uns mit ein paar Azubis und Arbeitskollegen, um zusammen den Mittag zu verbringen. Eine der schwierigsten Fragen am Tag lautet: „Was essen wir heute?“ Kurzum, wir gehen erst planlos in die Stadt und können uns schlussendlich doch einigen, was es zu Essen gibt.

Um 13 Uhr ist die Pause dann auch vorbei und ich wende mich wieder der Auktion und den Anzeigenangeboten zu. Doch erst kommt die Post dran, damit diese immer schnell von A nach B kommt. Post… erledigt! Sind die Aufgaben vollständig erledigt, wende ich mich an die Verantwortliche in der Abteilung und frage nach neuen Aufgaben, die zu erarbeiten sind. Gegen 17 Uhr heißt es dann auch schon wieder Feierabend und es wird der Zug in die Heimat genommen.

Steffen Herrmann
Auszubildender bei Schwäbisch Media

 

 

1 Kommentar

 
von Sandra Joos | 11 Nov 2013 um 13:57

Mein Tag beginnt erst einmal damit, dass der Computer hochgefahren wird. In der Zwischenzeit wird noch kräftig frische Luft ins Büro gelassen und manchmal auch ein Kaffee dazu getrunken. Zu meinen täglichen Ritualen gehört lesen und beantworten meiner eingegangenen E-Mails, die Zeitung von dem heutigem Tag zu lesen und teilweise sogar telefonieren. Weiterhin steh auf meinem Täglichen Plan die Weiterleitung der Firmeninternen Post an die jeweilige Abteilung. Die Mittagspause wird bei mir meistens im Büro verbracht außer wen ich mal an die frische Luft möchte.
Die Zeit danach verläuft immer sehr schnell dam mir nie langweilig wird und ich immer eine Arbeit finde.
Dann geht’s ab nach Hause.

Sandra Joos
Auszubildende bei ALIUD PHARMA GmbH