Schnellquiz: Frage des Tages vom 3. November 2014

von JobFit-Projektredaktion | 3. Nov. 2014 | 5 Kommentare

Liebe Azubis,

ab sofort habt ihr wieder 24 Stunden Zeit, am aktuellen Schnellquiz teilzunehmen. Jeder von euch, der die Frage des Tages in dieser Zeit richtig im Kommentarfeld beantwortet, kann damit drei Punkte sammeln.

Fragezeichen

Los geht’s:

Im Wirtschaftsressort eurer heutigen Tageszeitung gibt es einen Beitrag über das Thema Buchpreisbindung.

Im Artikel wird über die Befürchtung der deutschen Buchhändler berichtet, dass das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA für einen Wegfall der Buchpreisbindung sorgen könnte. Wofür wurde die Buchpreisbindung eingerichtet und welche Gefahr sehen die Händler, wenn es sie nicht mehr gäbe?

Viel Erfolg!


Um den Ausgang des Quiz gerecht zu gestalten, werden eure Antworten im Kommentarfeld erst später freigeschaltet. Sonst wäre es zu einfach. Wundert euch also nicht, wenn eure Antwort nicht sofort zu sehen ist.

5 Kommentare

 
von Denise Fehr | 3 Nov 2014 um 16:36

Die Buchpreisbindung sorgt dafür, dass Händler in Deutschland Bücher nur zu dem vom Verlag festgesetzten Preis verkaufen dürfen.
Das gilt für kleine und große Buchhandlungen.

Händler sehen es als Gefahr, wenn die Buchpreisbindung fällt, da dann die Sortimente für unabhängige Buchhandlungen immer mehr ausgedünnt werden, weil Verlage sich exklusive Projekte nicht mehr leisten können.

 
 
von Jolanda Knäple | 3 Nov 2014 um 16:38

Die Buchpreisbindung wurde dafür eingerichtet, dass Händler in Deutschland Bücher nur zu dem vom Verlag festgesetzten Preis verkaufen dürfen. Das gilt für kleine Buchhandlungen ebenso wie für Amazon und Co. Ursprünglich war die Idee: Die Buchpreisbindung soll die kulturelle Vielfalt und die Vielfalt der Buchhandlungen sichern.
Außerdem ist die Buchpreisbindung zum Schutz von kleinen Buchhandlungen wichtig, weil diese nicht nur zum Verkauf von Büchern da sind, sondern auch als „Kulturvermittlungsstellen“ dienen und somit eine gesellschafliche Aufgabe haben.

Wenn es die Buchpreisbindung nicht mehr gäbe, stehen Händler vor der Gefahr, dass die Sortimente für unabhängige Buchhandlungen immer mehr ausgedünnt werden, weil Verlage sich exklusive Projekte nicht mehr leisten würden.

 
 
von Lisa Mohr | 3 Nov 2014 um 19:26

Ursprünglich war die Idee, dass die Buchpreisbindung die kulturelle Vielfalt und die Vielfalt der Buchhandlungen sichern soll. Heute, wo man so gut wie jedes Buch im Internet bestellen kann, ist fraglich, ob die Preisbindung dafür noch notwendig ist.
Wenn die Buchpreisbindung fällt, stehen wir vor der Gefahr, dass die Sortimente für unabhängige Buchhandlungen immer mehr ausgedünnt werden, weil Verlage sich exklusivere Projekte schlicht nicht mehr leisten würden.

 
 
von Dominik Bergmann | 4 Nov 2014 um 07:51

Die Buchpreisbindung sorgt dafür, dass alle Händler in Deutschland die Bücher zu dem festgeschriebenen Preis des Verlags verkaufen.
Wenn die Buchpreisbindung wegfällt befürchten die Händler, dass das Sortiment für unabhängige Sortiment kleiner wird, weil sich die Verlage solch exklusivere Projekte nicht mehr leisten würden. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass nicht viel verkaufte Bücher teurer werden.

 
 
von Florian Fiedler | 4 Nov 2014 um 10:50

Die Buchpreisbindung stellt sicher, dass die Händler in Deutschland Bücher nur zu dem Preis verkaufen dürfen, wie sie der Verlag festgelegt hat. Das gilt für Buchhandlungen und ebenfalls für den Online-Bereich (Amazon, Weltbild).
Die ursprüngliche Idee war, die Buchpreisbindung solle die kulturelle Vielfalt und die Vielfalt der Buchhandlungen sichern.

Laut Regina Moths besteht die Gefahr einer Ausdünnung der Sortimente für unabhängige Buchhandlungen, da Verlage sich exklusivere Projekte nicht mehr leisten würden.

Da durch einen Wegfall der Buchpreisbindung ein harter Preiskampf entstehen würde, sind hier die Profiteure große Internethändler (Amazon).
Das Beispiel in der Schweiz zeigt, dass der Endverbraucher insgesamt nicht unbedingt mit günstigeren Preisen rechnen darf.