Kreativaufgabe im Mai/Juni 2015

von Projektredaktion | 3. Jun. 2015 | Kommentare deaktiviert für Kreativaufgabe im Mai/Juni 2015


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Es war spannend zu erfahren, wie ihr die Schwäbische Zeitung lest und was euch an ihr am wichtigsten ist – habt vielen Dank für eure Texte!

Von der Situation der Flüchtlinge über die Fußballergebnisse bis zur Bürgermeisterwahl, nun wissen wir etwas genauer, wofür ihr euch interessiert. Alle Beiträge könnt ihr hier nachlesen.




 


Melanie Thanner, Auszubildende, MSR Technologies GmbH

Sobald ich die Zeitung öffne, suche ich zuerst nach Schlagzeilen die mich interessieren, sei es in der Wirtschaft, Nachrichten oder im Sport. Danach ist für mich wichtig was hier in der Region und Umgebung passiert. Die Tageszeitung ist für die Gesamtbevölkerung nach wie vor das mit Abstand wichtigste Medium zur Orientierung am Wohnort. Daher liefern aktuelle Nachrichten überall für Gesprächsstoff.

Ebenso wichtig ist auch der Teil, wie die Lage in anderen Ländern ist und wie es dort zugeht, jedoch erkundige ich mich hier nur dann wenn anregende Meldungen erscheinen. Obwohl die Presse Artikel zeigt, in denen News, Katastrophen oder Unglücke sehr lehrreich, informativ und spannende verkauft werden, werden manche Beiträge, die ebenso bedeutend sind einfach übergangen. Diesbezüglich kommen wir nun zu dem erschütternden Vorfall des Flugzeugabsturzes in Frankreich im März, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist. Dieses Ereignis hat ganz Deutschland schockiert und auch mir hat es für einen Augenblick den Atem geraubt. Durch die Katastrophen und Unglücke die hier in unserer Umgebung passieren und uns bewegen „übersehen“ wir Menschen an Orten auf der Welt die täglich schlimmeres erleben, sei es die Armut und Kinderarbeit in Afrika (Kakao Plantagen) oder auch unsere Umwelt, die wir Tag für Tag mehr zerstören und nicht wiederherstellen können. 
Diese Dinge sind meines Erachtens ebenso wichtig, wenn nicht sogar bedeutender wie manch andere Schlagzeile.


 


Romina Beschler, Auszubildende, Sparkasse Ravensburg

Wenn ich die Schwäbische Zeitung lese, fange ich meist mit dem Lokalteil an, damit ich weiß, was im Moment direkt in meiner Stadt los ist. So kann ich mich besser mit den Kunden austauschen und meine eigene Meinung über aktuelle Themen in meiner Stadt vertreten. Anschließend kommen die Thema rund um wie Welt, z.B. der Wirtschaftsteil dran.

Da ich nicht immer die Möglichkeit habe die papierhafte Version der schwäbischen Zeitung zu lesen, habe ich mir einen E-paperzugang einrichten lassen. Seit dem ich den E-Paperzugang nutze, habe ich die Möglichkeit die aktuellen Nachrichten zu lesen, auch wenn ich gerade keine aktuelle Zeitung in der Nähe habe und nicht zu Hause bin.

An der Schwäbischen Zeitung vermisse ich Berichte über umliegende bayrische Regionen.
Obwohl wir direkt an der Grenze zu Bayern wohnen, bekommen wir nichts über deren aktuelle Nachrichten mit. Einen Nachrichtenteil über das umliegende bayrische Grenzgebiet, wie z.B. der Weitnauer und Kemptener Raum fände ich gut.

In der letzten Zeit haben mich besonders die Berichte über die aktuelle Lebenssituation der Flüchtlinge aus Syrien, etc., interessiert, da ich es wichtig finde, dass wir wissen und verstehen, warum diese Menschen Zuflucht bei uns suchen.


 


Lisa Mohr, Auszubildende, MSR Technologies GmbH

Als erstes lese ich das Titelblatt, denn dort steht das Wichtigste in Kürze und ich habe alle Informationen auf einem Blick. Außerdem ist von jedem Teil der Zeitung meistens bunt gemischt ein kleiner Bericht auf der Titelseite abgedruckt. Wird dann auf einen größeren Bericht in einem anderen Teil der Zeitung verwiesen, lese ich den Artikel meistens auch, wenn mein Interesse geweckt wurde. Meine Reihenfolge ist eigentlich ganz einfach: ich fange vorne am Titelblatt an und lese oder schaue die Zeitung durch – je nach dem wie viel Zeit ich habe- und höre beim Sport Ressort auf. Also von lese ich die Zeitung von vorne nach hinten druch. Mein persönliches Lieblingsressort und gleichzeitig auch die Themen, die für mich wichtiger und interessant sind ist das Ressort Lokales. Mich interessiert am meisten was in meiner Umgebung passiert und das Ressort leicht verständlich und abwechslungsreich ist. Immer wieder kann man auch bekannte Gesichter entdecken, was die Artikel noch interessanter und wichtiger macht. Auch aktuelle Veranstaltungen und Events sind im Lokalteil sehr überschaubar dargestellt. Die Schwäbische Zeitung könnte für uns Jugendliche ein Ressort drucken, in dem alle Veranstaltungen -auch von Buden im ganzen Landkreis- dargestellt wird. Dies würde einmal pro Woche reichen. So würden auch mit Sicherheit mehr Jugendliche die Schwäbische Zeitung lesen. Ich habe in den letzten Wochen am meisten die Artikel und Leserbriefe über die Bürgermeisterwahl in Gutenzell-Hürbel verfolgt, da ich in dieser Gemeinde wohne und somit für mich diese Beiträge spannend waren und mir bis heute noch in Erinnerung sind.


 


Natalie Kolb, Auszubildende, Sparkasse Ravensburg

Ich nutze zusammen mit meinen Eltern die Schwäbische Zeitung jeden Tag in Papierform und zusätzlich seit dem Start des Azubiprojektes JobFit noch das E-Paper. Dieses E-Paper bietet die super Möglichkeit, die Artikel nicht nur zu Hause lesen zu können, sondern auch bei der Arbeit und unterwegs.
Meistens lese ich die Schwäbische Zeitung in Papierform morgens während dem Frühstück. Falls dies mal zu knapp ist, blättere ich gerne abends die Zeitung noch ein bisschen die Zeitung durch und lese interessante Artikel. 
Am liebsten – und das geschieht meistens so – fange ich bei der Sparte „Gemeinden“ an, um dort die wichtigsten Neuigkeiten über die Gemeinden in der Region zu erfahren, wie beispielsweise über die Vereine vor Ort, Politikangelegenheiten, Unfälle, Firmen vor Ort, soziale Projekte oder sonstige Informationen.
Besonders interessant und schön finde ich es, wenn ab und zu Vereine oder Gruppen von Jugendlichen besucht werden, und in der Zeitung die Arbeit und der Alltag dieser Jugendlichen dargestellt werden. Gerade das soziale Engagement geht im Alltag oft unter und bekommt nicht so viel Aufsehen, wie es verdient. Damit meine ich selbstverständlich nicht nur das soziale Engagement der Jugendlichen, sondern auch der unzähligen Erwachsenen, die sich in Vereinen, Gruppen, Asylheimen, DRK / Johanniter, Tafeln und sonstigen Institutionen Tag für Tag engagieren, um ihren Mitmenschen ein kleines Stück Glück zu geben und ihnen zu helfen.

Oft wird thematisiert, dass Jugendliche zu viel an sich denken. Dass die „neue Generationen“ nur auf das fiktive Leben im Zeitalter der Smartphones fixiert sind, und den tatsächlichen, realen Alltag nicht mitbekommen. Doch es gibt nicht nur diese Seite der Jugend – viele Jugendliche engagieren sich (oft mehrmals in der Woche) in Vereinen, in denen sie beispielsweise in der Vorstandschaft tätig sind oder als Mitglieder sich jede Woche treffen und ein bestimmtes Programm durchführen. Viele Jugendliche engagieren sich in der Kirche, sie treffen sich jede Woche um zusammen zu musizieren und zu proben, um Gottesdienste musikalisch mitzugestalten – seien es Jugendgottesdienste, Taufen oder Hochzeiten. Wiederum viele Jugendliche treffen sich bei den Hilfsorganisationen DRK oder Johanniter, um die Erste-Hilfe zu lernen und Menschen retten zu können. – Doch diese Tätigkeiten sehen oft viele Leute nicht. Viele Erwachsene wissen nicht, was Jugendliche neben ihren „Smartphones“ noch so treiben! Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass die Schwäbische Zeitung sich die Zeit nimmt, solche Tätigkeiten „aufzudecken“ und die Menschen in der Umgebung aufzuklären, welche Institutionen es alle gibt und was sie, und dadurch viele Jugendliche und Erwachsene, für eine Arbeit leisten.

Denn seien wir mal ehrlich – wenn engagierte Jugendliche als Dank für ihre Arbeit und ihr Engagement als Anerkennen einen Artikel in der Zeitung über sich und ihre Arbeit lesen, dann ist dies eine gewisse Motivation, weiterzumachen und am öffentlichen Leben teilzuhaben. Wenn hingegeben dies alles nicht an die Öffentlichkeit gerät, wenn dies alles niemand wertschätzt, dann verlieren gerade die Jugendlichen den Sinn hinter dem sozialen Engagement für das Gemeinwohl.
Zudem erhält man diese Informationen in keinen Fernsehnachrichten, obwohl sie für viele (insbesondere mich) sehr interessant und wichtig sind, da sehr viel zu lesen ist, was in der nächsten Umgebung geschieht und vor sich geht. Aus diesen Gründen gefällt mir dieses Ressort am Besten.

 
Ein weiteres wichtiges Ressort stellt für mich „Nachrichten aus aller Welt“ bzw. „Nachrichten und Hintergrund“ dar, da dort die Geschehnisse, Konflikte und Neuigkeiten aus aller Welt geschildert werden. Es ist für jeden wichtig, erst einmal nach sich selbst und dem nächsten Umfeld zu schauen. Doch das ist nicht alles! Wichtig ist, dass man über den eigenen Tellerrand hinausschaut, und nicht nur denkt „Ach das geht mich doch jetzt nichts an, es ist ja zick tausende von Kilometer entfernt.“. Dies ist dadurch erst möglich, dass beispielsweise die Schwäbische Zeitung über solche Themen schreibt und die Menschen informiert.  Bestimmte Dinge gehen jeden etwas an, denn viele Sachen kann man nur gemeinsam meistern. Wie könnte es einen Kalt lassen, wenn am anderen Ende der Welt ein Vulkan hoch geht, wenn am anderen Ende der Welt Krieg geführt wird, wenn Tausende Kilometer entfernt viele hunderte Menschen ihr Leben verlieren, weil sie vor ihrer Heimat nach Europa fliehen. Wie könnte es einen Kalt lassen, wenn in einem anderen Bundesland so viel regnet, dass Hochwasser herrscht. Sagen wir dann auch „das geht uns doch nichts an, weil wir haben kein Hochwasser“? Nein! Erdbeben, Hochwasser, Stürme, Waldbrände und sonstige Naturkatastrophen können jeden von uns treffen – und daran sollte man denken, wenn man in der Zeitung die Artikel über diese Geschehnisse in der Welt liest. Mitgefühl und eventuelle Hilfe kann nur geschehen, wenn darüber berichtet wird. Deswegen sind die Medien, so wie die Schwäbische Zeitung, die Grundlage. Sie bestimmen, welche Informationen wir erhalten und eventuell, wie wir in der Zukunft handeln.

An diesem Punkt stellt sich mir jedoch die Frage, warum tagelang auf der Titelseite darüber berichtet wird, wie schlimm beispielsweise das Ausmaß des Erdbebens in Nepal ist. Dieses Erdbeben und die dazugehörige Artikel der Schwäbischen Zeitung sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Über 8 Millionen Menschen sind in Nepal von diesem Erdbeben betroffen. Hunderttausende Häuser wurden zerstört. 8.000 Menschen verloren ihr Leben. Zerstörung, Verzweiflung, Hunger, Durst und Mangel an allem herrscht in Nepal. Die überlebenden trauern um ihre Toten, sie haben alles verloren. Sie leben unter freiem Himmel und leben in ständiger Angst um Nachbeben. Viele Mädchen und Jungen leiden an Durchfällen wegen schlechten hygienischen Verhältnissen in den Erdbebengebieten. Und gerade Kinder in den armen Regionen Nepals, die bereits an Unter- und Mangelernährung litten, sind jetzt mehr denn je gefährdet. – Doch was ist nun mit all diesen Menschen? Wie groß ist das Ausmaß Wochen nach dem Erdbeben tatsächlich? Kaum sind solche tragischen Geschehnisse eine Weile her, erscheint davon nicht mehr viel auf den Titelseiten der Welt. Wenn es viel ist, dann sind kleinere Artikel Wochen später darüber zu lesen. Doch es wäre doch nun wirklich interessant zu erfahren, wie die Hilfsorganisationen der Welt vorgegangen sind, wer alles den Menschen geholfen hat, wie solch eine Hilfe aussieht. Wie geht es den unzähligen Familien, die von jetzt auf nachher ohne alles da standen? Wie sieht die Gegend nun aus – immer noch überall Trümmerhaufen und Elend? Wie viele Menschen sind nach dem Erdbeben in Nepal an Hunger und Durst oder an Krankheiten gestorben?

Solche, durchaus wichtigen Artikel auch Wochen nach den „Schlagzeilen“ wären für mich, und ich denke für viele andere auch, sehr wichtig. Zudem würde solch ein größeres „Wiederaufgreifen des Themas“ dazu führen, dass es nicht vergessen wird und dass die Menschen daran erinnert werden, dass sich dieser Vorfall für die Menschen vor Ort noch lange nicht erledigt hat. Eventuell könnten dadurch mehr Menschen sensibel gemacht werden auch im Nachhinein für einen Wiederaufbau zu spenden oder sonstige Hilfe zu leisten.
Alles in allem – über Nachrichten kann man wahrhaft viel Schreiben. Schön, dass man jeden Tag ebenso viele Neuigkeiten in der Zeitung lesen kann, sei es Nachrichten, die die ganze Welt betreffen oder Nachrichten, die sich vor Ort abspielen.


 


Sandra Joos, Auszubildende Groß- und Außenhandelskauffrau ALIUD PHARMA GmbH

Als erstes lese ich immer das Titelblatt. Dort wird das Wichtigste in Kürze zusammengefasst. Außerdem ist von jedem Teil der Zeitung meistens ein kleiner zusammengefasster Bericht auf der Titelseite abgedruckt.
Falls mich ein Bericht interessiert, lese ich auch die größere/ausführlichere Version auf den dementsprechenden Seiten. Am meisten interessieren mich die Geschehnisse in meiner nächsten Umgebung.
Auch interessant ist der Sport-Teil, da ich hier auch Berichte über ein Familienmitglied von mir finde. Beispielsweise lese ich gerne die Ergebnisse/Berichte des vergangenen Fußballspieles.


 


Nadine Golletz, Auszubildende, MSR Technologies GmbH

Ich fange bei der Schwäbischen Zeitung mit dem hinteren Teil an und zwar mit den Sportseiten, Thema Fußball.
Da ich selber Fußball spiele und mich dafür sehr interessiere ist das für mich ein interessanter Bereich in der Schwäbischen Zeitung, der meiner Meinung nach auch gut aufgeteilt ist.

Danach geht es weiter zu dem Ressort Biberach. Für mich ist es wichtig zu wissen was in Biberach alles passiert, da ich in der Stadt oft unterwegs bin und auch aus dieser Gegend komme.
Was ich noch Interessant finde sind die Seiten mit dem Thema Gesundheit, dabei erfahre ich oft viele neue Sachen, die ich noch nicht gewusst habe.
 
Meistens blättere ich danach die Schwäbische Zeitung von vorne durch um zu wissen was in der Welt alles passiert und um alle wichtigen Ereignisse mitzubekommen und für alles vorbereitet zu sein.
In der Schwäbischen Zeitung vermiss ich generell nichts, ich finde es gut wie es aufgebaut ist und die Sachen die ich erfahren möchte, erfahr ich anhand der gut geschriebenen Artikel.

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