Schnellquiz: Frage des Tages vom 31. August 2015

von Projektredaktion | 31. Aug. 2015 | 6 Kommentare

Liebe Azubis,

ab sofort habt ihr wieder genau 24 Stunden Zeit, um das aktuelle Schnellquiz zu lösen. Jeder von euch, der die Frage des Tages in dieser Zeit richtig im Kommentarfeld beantwortet, kann damit drei Punkte sammeln.


Fragezeichen

Los geht’s: Auf der Seite „Wir im Süden“ in eurer heutigen Tageszeitung geht es in einem Text um den Umgang der Stadt München mit Hundehaufen.

Das wollen wir zu dem Beitrag von euch wissen: An welchen zwei Faktoren scheitert die Einführung einer DNA-Analyse von Hundehinterlassenschaften?

Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen viel Erfolg!


Um den Ausgang des Quiz gerecht zu gestalten, werden eure Antworten im Kommentarfeld erst später freigeschaltet. Sonst wäre es zu einfach. Wundert euch also nicht, wenn eure Antwort nicht sofort zu sehen ist.

6 Kommentare

 
von Natalie Kolb | 31 Aug 2015 um 20:41

Die Einführung einer DNA-Analyse von Hundehinterlassenschaften scheitert an rechtlichen Hindernissen: Zum Ersten würde ein förmliches Bundes- oder Landesgesetz benötigt werden, denn das Ganze würe nur mit einer Datenbank funktionieren, bei der die DNA der Hunde mit den persönlichen Daten ihrer Halter verknüpft sind, dies ist aber ohne ein oben genanntes Gesetz nicht möglich. Zudem ist es nach dem bayerischen Kommunalabgabengesetz in Verbindung mit der bundesrechtlichen Abgabenordnung verboten, die Daten aus den Hundesteuer-Dateien für solche Zwecke heranzuziehen.
Endgültig scheitern würde dieses Projekt bei der Entnahme von DNA-Proben bei den Hunden, denn für die dafür erforderliche Mitwirkungspflicht der Halter gibt es keine gesetzliche Grundlage, wozu noch ein Kostenproblem hinzu käme für die DNA-Analysen.

 
 
von Mareike Schäfer | 1 Sep 2015 um 07:13

Die Einführung einer DNA-Analyse von Hundehinterlassenschaften würde daran scheitern, dass es verboten ist, die Daten aus den Hundesteuer-Dateien für diesen Zweck zu nutzen (lt. bayerischen Kommunalabgabengesetz in Verbindung mit der bundesrechtlichen Abgabeordnung). Die rechtlichen Voraussetzungen für eine solche Datei seien nicht gegeben, sagen Fachjuristen.
Außerdem scheitert das Vorhaben daran, dass der Halter des Hundes rechtlich nicht dazu verpflichtet werden kann, DNA-Proben seines Hundes weiterzugeben. Zudem wären die Kosten für ein solches Vorhaben unverhältnismäßig hoch (275€ Kosten bei 30-50€ Bußgeldeinnahmen) und es wäre notwendig, ein förmlichen Bundes- oder Landesgesetzes für das Vorhaben von Hundedatenbanken zu verabschieden.

 
 
von Nadine Golletz | 1 Sep 2015 um 07:34

Es ist nach dem bayerischen Kommunalabgabengesetz verboten eine kombinierte Hunde-DNA/Halterdatei wegen mehrfach fehlender rechtlicher Voraussetzungen heranzuziehen. Und endgültig scheitern würde das Vorhaben bei der Entnahme von DNA-Proben bei den Hunden: Für die dafür erforderliche Mitwirkungspflicht der Halter gebe es keine gesetzliche Grundlage.

 
 
von Sarah Sailer | 1 Sep 2015 um 07:56

Ein Grund für das Scheitern einer DNA-Analyse von Hundehinterlassenschaften sind die rechtlichen Grundlagen, die für eine Einrichtung einer Hunde-DNA/Halterdatei benötigt werden. Hierzu müsste man ein Bundes- oder Landesgesetz erlassen, welches die Verknüpfung der DNA-Daten der Hunde mit den persönlichen Daten des Halters ermöglicht.
Ein weiterer Grund wäre das auftretende Kostenproblem. Das Einrichten einer Hunde-DNA/Halterdatei kostet etwa 200 € pro Hund. Hinzu müsste man noch die Kosten für die DNA-Analyse und dem Bußgeld beachten.

 
 
von Isabel Flamm | 1 Sep 2015 um 08:12

Die Daten aus der Hundesteuer-Dateien sind verboten, sie für die Einführung einer DNA-Analyse von Hundehinterlassenschaften zu nutzen. Fachjuristen sagen, dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine solche Datei nicht gegeben sei.
Außerdem scheitert das Vorhaben daran, dass der Halter des Hundes rechtlich nicht dazu verpflichtet ist, die DNA-Proben seines Hundes weiterzugeben.
Nachteil ist das übermäßig hohe Kosten anfallen.

 
 
von Lisa Mohr | 1 Sep 2015 um 11:21

Die DNA-Daten der Vierbeiner, wäre nur möglich aufgrund eines förmlichen Bundes- oder Landesgesetzes und das könne auch nicht mit einer kommunalen Satzung umgangen werden. Außerdem sei es nach dem bayerischen Kommunalabgabengesetz in Verbindung mit der bundesrechtlichen Abgabenordnung ausdrücklich verboten, die Daten aus den Hundesteuer-Dateien für solche Zwecke heranzuziehen
Dazu käme dann auch noch ein Kostenproblem (in Sachsen rechnete man aus, dass die Einrichtung einer Hunde-Halter-DNA-Datei etwa 200 Euro pro Vierbeiner kosten würde und eine DNA-Analyse eines Hundehaufens wären 75 Euro anzusetzen – und das bei einem Bußgeld zwischen 30 und 50 Euro.).