Ein Tag lang Chef – Kreativaufgabe im Oktober 2015

von Projektredaktion | 14. Okt. 2015 | Kommentare deaktiviert für Ein Tag lang Chef – Kreativaufgabe im Oktober 2015


SchwZ_jobfit_Wettbewerb

Wir wollten von euch wissen: Was würdet ihr in Angriff nehmen, wenn ihr einen Tag lang Chef wärt – was müsste in eurem Unternehmen endlich mal neu organisiert und verbessert werden? Vielleicht gibt es da aber gar nicht viel zu verbessern? Dann stellt euch vor, ihr wärt für einen Tag Bürgermeister in eurer Stadt oder Gemeinde, hier gibt es sicher Probleme, die ihr lösen könntet!

Habt vielen Dank für eure Beiträge – wir haben uns sehr über eure einfallsreichen Texte gefreut! Eure Ideen waren großartig; lest Sie hier nach.


 


Lisa Mohr, Auszubildende, MSR Technologies GmbH

Mir fallen keine Verbesserungsvorschläge für meine Firma ein. Deshalb schlage ich Punkte vor, die in meiner ca. 1200 Einwohner Gemeinde verbessert werden könnten.

Als Bürgermeisterin würde ich an diesem einen Tag mehr Freizeitangebote für Jugendliche entwickeln. Da bei uns im Sportverein fast keine Sportarten außer Fußball angeboten wird, würde ich Tennis und Badminton vorschlagen. Des Weiteren könnte man für Jugendliche ein Art Jugendhaus oder Jugendraum anschaffen, der ermöglichen soll, dass sich Jugendliche mittags und abends zum „Abhängen“ und Reden treffen können. Ich finde es wichtig, dass man den Jugendlichen viel bietet, denn sie sind die Zukunft der Gemeinde.

Durch den demografischen Wandel sollte auch an das altersgerechte Wohnen für Senioren gedacht werden, da es bisher kaum Wohnungen gibt, die diesen Ansprüchen entsprechen. Die Wohnungen sollten ebenerdig mit einem kleinen Garten oder gar keinem Garten ausgestattet sein.

Auch sollte an einen kleinen Einkaufsladen gedacht werden, da es bisher nur eine Bäckerei gibt, die wenige Lebensmittel verkauft. Wenn einem mal was an Lebensmittel ausgeht, sollte man nicht extra 5-10 km fahren müssen.


 


Nadine Golletz, Auszubildende, MSR Technologies GmbH

Wenn ich Bürgermeister bei mir in der Stadt wäre, würde ich versuchen die Jugendlichen in der Stadt zu halten. Es fehlen einfach die Möglichkeiten für junge Menschen sich abends in einem Club oder einer Disco zu treffen um da den Abend ausklingeln zu lassen, die Bars reichen einfach heut zu Tage nicht mehr. Ein Einkaufszentrum wäre auch eine Idee, es wäre in der Stadt einfach viel mehr los. Da es das alles nicht gibt gehen die jungen Leute weiter weg wie zum Beispiel in die Nachbar Stadt wo es die Möglichkeiten gibt und verbringen da Ihre Zeit.

Dann ist da noch das Problem mit den Wohnungen. Eine gute, bezahlbare Bleibe zu finden, ist schwierig, vor allem für junge Menschen mit knappem Budget. Denn nicht nur die Miete ist hoch, sondern der Ansturm auch. Ebenso mit den Bus Verbindungen, unsere Busse fahren maximal bis 19:30 Uhr danach gibt es die Sammeltaxis, die aber auch ziemlich selten fahren. Meiner Meinung nach sollten die Busse zur späteren Zeit und vor allem am Wochenende öfters fahren und das auch bis zu den Nachbar Gemeinden.


 


Natalie Kolb, Auszubildende, Sparkasse Ravensburg

In meinem Betrieb gibt es nicht so viel zu verbesern, deswegen hier die Lösung auf „Einen Tag Bürgermeister“ bezogen.

Wenn ich einen Tag Bürgermeister in meiner Gemeinde wäre, würde ich mich um den verstärkten Kontakt zu den Jugendlichen in unserer Gemeinde suchen. Welche Fragen, Interessen und Anregungen haben sie bezüglich der Freizeitgestaltung und -möglichkeiten hier in unserer Gemeinde und in der Umgebung? Welche Meinungen haben sie zu wichtigen politischen Diskussionen in der Gemeinde? Die Stimmen der Jugendlichen werden in dieser Richtung kaum gehört. Im Gemeinderat sind alle möglichen Menschen mit verschiedenen politischen Meinungen und unterschiedlichen Berufen vertreten, doch eine Vertretung für die Jugendlichen gibt es nicht.

Zudem würde ich als Bürgermeister an diesem einen Tag die Menschen in meiner Gemeinde mehr einbeziehen in das aktuell sehr wichtige Thema „Flüchtlinge“. In unserer Gemeinde sind bereits ca. 100 – 150 Flüchtlinge untergebracht, ab November werden nochmals 100 Flüchtlinge in einer Notunterkunft untergebracht werden. Meistens sind nur ein paar vereinzelte Meinungen in den Medien zu hören: oft sind es Vorurteile. Meinungen, die nicht die ganze Bevölkerung teilt. Doch, welche Meinungen haben die Menschen in der Gemeinde? Welche Vorschläge haben sie zur Unterbringung der Flüchtlinge? Gibt es Vorschläge für die Versorgung der Flüchtlingen, bei der eventuell die Gemeindemitglieder mitwirken können?


 


Paul Haack, Auszubildender, MSR Technologies

Bürgermeister für einen Tag

Wenn ich einen Tag lang Bürgermeister wäre, dann würde ich das Thema Jugendliche und Ihre Freizeitmöglichkeiten in Angriff nehmen. Als wichtigster Bestandteil dieses Themas zählen für mich die Weggehmöglichkeiten für Jugendliche am Abend, da es hiervon eine sehr geringe Auswahl gibt.

Damit dieses Problem gelöst werden kann, werde ich mich mit der Jugend zusammensetzen und auf deren Wünsche eingehen. Ich könnte zum Beispiel eine größere Auswahl an Räumen zur Verfügung stellen, da diese sehr einseitig sind und meistens nur 2 Locations genutzt werden. In meiner Stadt gibt es zahlreiche, eigentlich viel zu viele Bars, diese könnte man mit gemeinsamer Absprache der Besitzer zu weiteren Clubs umgestalten.

Um von den Partys auch wieder nach Hause zu kommen, müssen viele der Jugendlichen ihre Eltern damit belasten sie in der Nacht abzuholen. Dies führt oft zu Streit, somit werde ich auch hierfür eine Lösung finden. Die Busverbindungen am Wochenende enden meist schon sehr früh am Mittag, dabei sollte ich darauf Wert legen dass mindestens auch am Abend, sowie in der Nacht stündlich bis halbstündlich Busse in und aus der Stadt fahren, dies ist schon in vielen verschiedenen Städten so und funktioniert sehr gut.

Mein letzter wichtiger Angriffspunkt besteht in den Shoppingmöglichkeiten im Alltag für junge Menschen. Als Änderungsvorschlag könnte man eine kleine Shopping-Mall errichten wo sich die Jugendliche tagsüber aufhalten können, um ihre Einkaufswünsche zu realisieren.

All diese Änderungsvorschläge führen dazu, dass sich die Jugendlichen in meiner Stadt wohler fühlen.


 


Romina Beschler, Auszubildende, Sparkasse Ravensburg

Wäre ich einen Tag Bürgermeisterin in meiner Stadt würde ich einige Dinge ändern. Ich würde an mehreren zum Teil unübersichtlichen Kreuzungen Kreisverkehre bauen. Damit würde der Verkehr nicht nur flüssiger laufen, sondern das überqueren der Straße wäre auch sicherer.

Ich würde einen Treffpunkt für Jugendliche einrichten (auch für ältere Jugendliche), damit diese abends und am Wochenende nicht am Kurhaus rumsitzen müssen und sich andere Bürger dadurch nicht mehr gestört fühlen müssen.

Außerdem würde ich dafür sorgen, dass die Einkaufsmöglichkeiten besser werden. Die Bürger sollten die Möglichkeit haben, Kleidung und Sonstiges auch vor Ort einkaufen zu können, damit sie nicht immer auf die größeren umliegenden Städte ausweichen müssen. Es sollte einem bewusst werden das eine Stadt nicht nur aus Optikern und Apotheken bestehen kann. Es sollte Raum für Tourismus geschaffen werden, damit diesem auch Abwechslung geboten werden kann.

Ein letzter Punkt wäre die Verkürzung der Sperrzeiten. Es sollte möglich sein, bei den schon ohnehin wenigen Ausgehmöglichkeiten , auch einmal länger unterwegs sein zu können.


 


Melanie Thanner, Auszubildende, MSR Technologies GmbH

Wenn ich einen Tag lang Bürgermeisterin wäre …
Als Bürgermeisterin heißt viel Verantwortung zu übernehmen, Sachen zu ändern ohne etwas dabei ins Ungleichgewicht zu bringen ist schwer. An diesem Tag würde ich mich mehr um die Heranwachsende kümmern, nicht das es momentan ein Problem wäre, nur finde ich die Jugend sollte mehr beschäftigt werden.

Elektronische Spiele und Tätigkeiten sollten nicht mehr an erster Stelle der Beschäftigungsmöglichkeiten stehen. Jugendliche sollten auch mehr in das soziale Miteinander eingebracht werden – Menschen mit Behinderung sollten nicht fremd angesehen werden, natürlich kann man hier nicht von allen Heranwachsenden reden, doch noch gibt es viele die nicht den Draht zu diesen Mitmenschen gefunden haben.

Auch an die Obdachlosen, sollte an diesem Tag in meiner Stadt gedacht werden, bestimmt bekommen diese Menschen schon viel Hilfe, aber ich würde es ich nicht als falsch empfinden diese noch mehr zu unterstützen. Die Hintergründe für Ihre Missliche Lage wird oft falsch eingeschätzt und als Faulheit eingestuft, meist ist das aber gar nicht der Fall, sondern Ereignisse die sie aus der Bahn geworfen haben.


 


Isabel Flamm, Auszubildende, Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG

„Das Arbeitsklima ist das einzige Klima, das man selbst bestimmen kann.“ Als Geschäftsführer würde ich darauf achten, das die Beziehungen der Mitarbeiter, durch spezielle Teamfördernde Projekte, Ausflüge auf einer guten Vertrauensbasis stehen. Schließlich prägt die Arbeit das Leben. Wenn im Betrieb Hektik herrscht, und jeder Einzelne gereizt ist, leidet das Arbeitsklima. Oft nimmt man den Stress der Arbeit dann mit nach Hause, lässt es dann an seiner Familie oder Freunde aus. Ich finde das darf nicht passieren!

Wenn ich Geschäftsführer wäre, würde mir eine Kantine sehr am Herzen liegen. Man kann dort zusammen für wenig Geld essen und die Pause zusammen verbringen. Außerdem wird eine gesunde Ernährung gefördert. Zusätzlich schafft mein eine Verbindung auch zwischen Azubis und Mitarbeiter der höheren Stufe.


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