„Du” oder „Sie” – Kreativaufgabe im Juli 2016

von JobFit-Projektredaktion | 2. Aug. 2016 | Kommentare deaktiviert für „Du” oder „Sie” – Kreativaufgabe im Juli 2016


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Im letzten Newsletter haben wir euch eine Kreativaufgabe gestellt. Wir wollten wissen, ob das Duzen des Vorgesetzten die Zusammenarbeit erleichtert oder eher komplizierter macht.

Habt herzlichen Dank für eure Einsendungen zur Kreativaufgabe! Es war aufschlussreich und zum Teil überraschend, wie eure Haltung zum Duzen eines Vorgesetzten aussieht. Die Meinungen gingen jedenfalls ziemlich auseinander.




 


Jonas Bodenmüller, Auszubildender, Leutkircher Bank – Raiffeisen- und Volksbank – eG

Ich finde, dass es darauf ankommt, wie man mit den jeweiligen Vorgesetzten zusammenarbeiten muss. Wenn ich beispielsweise auf den Geschäftsstellen eingeteilt bin finde ich es immer besser, wenn man sich gegenseitig duzt, da so der Arbeitsalltag einfacher ist und man lockerer miteinander umgehen kann. Man sieht sich ja schließlich den ganzen Tag lang.

Bei Vorgesetzten, mit denen ich nicht alltäglich zu tun habe würde ich im Einzelfall abwägen, da ich es zwar vom Prinzip her angenehmer finde, wenn man sich gegenseitig duzt (unabhängig davon, dass man von diesen selten ein „Du“ angeboten bekommt), es andererseits aber auch zu Problemen kommen könnte, wenn es um Gehaltsverhandlungen oder ähnliches geht.


 


Nadine Golletz, Auszubildende Qualitätsmanagement, MSR Technologies GmbH

Das Duzen mit dem Vorgesetzten macht es schon einfacher, den das Du schafft Vertrauen und ein Gefühl von Freundschaft her. Für das Team ist ein Du motivierender den so bekommt man das Gefühl von Vertrauen. Doch ich finde das das Siezen beim Vorgesetzten vor allem als Azubi sehr wichtig ist, den das hat was mit Respekt zu tun. Wir Azubis Siezen unsere Vorgesetzten. Wenn man schon länger in der Firma arbeitet und den Vorgesetzten duzd dann ist es in Ordnung, den in einigen Jahren kann man Vertrauen und Freundschaft aufbauen. Es gibt bei uns in der Firma auch unterschiede, nicht jeder Sagt du zu unserem Vorgesetzen nur die die mehr mit ihm zu tun haben und natürlich ein besseres Verhältnis zu ihm haben.


 


Jeanette Galster, Auszubildende, Leutkircher Bank – Raiffeisen- und Volksbank – eG

Wenn ein Vorgesetzter einem das Du anbietet, finde ich den Umgang und die Zusammenarbeit mit ihm leichter und angenehmer.

Gleichzeitig fühle ich mich auch mehr integriert (z.B. in einer neuen Abteilung), denn die meisten Kollegen duzen sich untereinander und auch den Vorgesetzten, sodass ich immer ein komisches Gefühl habe, wenn man die Einzige ist, die gesiezt wird. Außerdem fällt es mir auch leichter, auf den Vorgesetzten zu zu gehen, wenn einen z.B. irgendetwas bedrückt oder man ein Anliegen hat.

Keineswegs finde ich den Umgang komplizierter, denn meines Erachtens muss man sich natürlich immer bewusst sein, wer vor einem steht und wie man mit dieser Person umzugehen hat, unabhängig davon, ob man Sie oder Du sagt und dass ein respektvoller und höflicher Umgang selbstverständlich sein muss!


 


Paul Haack, Auszubildender, MSR Technologies GmbH

In einem Betrieb ist es immer eine große Frage, wen kann und darf man eigentlich duzen. Diese Frage stellt man sich als Mitarbeiter vor allem in Bezug auf seine Vorgesetzten.

Meiner Meinung nach, ist es angenehmer beim Arbeiten meine Vorgesetzten zu siezen. Einer der Gründe dafür ist, somit den Respekt gegenüber höher gestellter Personen zu verdeutlichen und zu wahren. Dies zeigt Anstand und den angebrachten Respekt, den man gegenüber Vorgesetzen haben sollte. Allerdings empfinde ich das Arbeitsklima für angenehmer ,wenn sich Kollegen untereinander duzen. Zu beachten ist jedoch, dass man sich nur duzen sollte, wenn es beide Parteien möchten. Auch sollte der Ältere das Du anbieten, da auch dies ein Zeichen des Respektes ist.

Natürlich ist es komplizierter bei der Zusammenarbeit seinen Chef zu siezen, dennoch ist es für mich persönlich angenehmer. Es würde mir selber nicht leicht fallen, meinen Chef bei der Arbeit mit „Du“ anzusprechen. Dadurch würde man den Eindruck einer zu freundschaftlichen Beziehung bekommen, was eventuell bei Kollegen schlecht ankommen würde. Eine Beziehung zu seinem Vorgesetzten sollte vor allem in der Ausbildungszeit einem Schüler-Lehrer-Beziehung ähneln, das es die Aufgabe des Vorgesetzten ist, mir etwas beizubringen und meine Aufgabe es ist, dieses umzusetzen. Meiner Meinung nach, kann dieses Verhältnis nicht erfolgreich funktionieren wenn man sich mit dem Du praktisch auf einer Ebene stellt. Letztendlich sollte der Vorgesetzte entscheiden, ob das Du oder das Sie angebrachter wäre. Wenn man sich nicht sicher ist, würde ich meine Vorgesetzten weiter siezen.

Als langjähriger Mitarbeiter empfinde ich es als Zeichen der Wertschätzung, wenn mein Chef mir das „Du“ anbietet. Diese Art von Wertschätzung würde ich in diesem Falle auch sehr gerne annehmen.

Man kann also sagen es ist ein schmaler Grad zwischen Respekt und der nötigen Wertschätzung dem Chef gegenüber. Es ist wichtig, egal für welche Art von Ansprache man sich entscheidet, dem Chef gegenüber den angebrachten Respekt zu zeigen.


 


Kilian Pfender, Ausbildender, Kreissparkasse Ravensburg

Hallo liebes JobFit-Team, meiner Meinung nach erleichtert das „Du“ die Zusammenarbeit mit dem Chef.
Es entsteht ein besseres Verhältnis, daher finde ich es angenehm wenn der Chef einem das „Du“ anbietet.


 


Melanie Thanner, Auszubildende, MSR Technologies GmbH

Ich finde es sehr nett, wenn der Chef einem das Du anbietet, aber ich finde als Azubi wäre es angenehmer das es beim Sie bleibt. Da dies noch immer eine Autorität´s Person ist (natürlich ändert sich das mit dem Duzen nicht) aber ich finde es sollte dabei bleiben da wir keine freundschaftliche Beziehung haben. Es macht es einfacher wenn es bei allen Vorgesetzten einheitlich gehandelt wird.

Auch bei uns in der Firma wird der Chef von den Azubis gesiezt.

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